Pizzastein für den Gasgrill: Top 12 Modelle

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Pizzastein

In guten Restaurants werden die Pizzen in der Regel in einem Steinofen gebacken. Diese Öfen sind aus einem grobporigen Naturstein gefertigt und werden mit Holz beheizt.

Damit die Pizza zuhause genauso gelingt wie beim Lieblingsitaliener, gibt es einen kleinen Trick. Mit einem Pizzastein auf dem Gasgrill wird der Boden knusprig, ohne zu verbrennen und der Belag bleibt saftig und frisch.

In diesem Beitrag erfahren Sie, welcher Pizzastein die besten Ergebnisse bringt und wie die Anwendung auf dem heimischen Grill ganz einfach gelingen kann.

Das Wichtigste zuerst

  • Pizzasteine sind die Alternative zum professionellen Pizzabacken im Holzofen. Damit ist die Pizza vom Gasgrill nicht mehr von der originalen Steinofenpizza zu unterscheiden.
  • Sie werden entweder aus Speckstein, Schamotte oder Cordierit gefertigt und können nicht nur auf dem Gasgrill, sondern auch im Backofen für die Pizza-Zubereitung verwendet werden.
  • Vor dem Kauf sollten Sie unbedingt prüfen, ob der ausgewählte Pizzastein in seiner Form und Größe auf Ihren Gasgrill passt.

Video: Pizzastein Test

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  • Der Cordieritstein ist ein hervorragender Wärmespeicher, wodurch die Hitze gleichmäßig an den Pizzaboden gelangt - der Stein nimmt die Feuchtigkeit auf, was zu einem knusprigen Boden führt

Warum lohnt sich ein Pizzastein?

Pizzen benötigen eine Temperatur zwischen 350 und 400 °C, um optimal zu gelingen. Der durchschnittliche Backofen erreicht allerdings nur Temperaturen von 250 °C und auch herkömmliche Gasgrills schaffen es oft nur auf 100 bis 300 °C.

Das Backblech im Ofen oder auf dem Grill bietet darüber hinaus keine gute Unterlage für das Backen, da es die Feuchtigkeit aus dem Pizzateig nicht absorbieren kann. Dadurch werden die meisten Pizzen zwar an den Seiten kross, bleiben in der Mitte aber weich oder sind nicht richtig durchgegart.

Da die Optimaltemperatur weder im Ofen noch auf dem Gasgrill erreicht wird, muss der Teig entsprechend länger backen und der Belag trocknet aus.

Ein Pizzastein kann durch seine wärmespeichernden und feuchtigkeitsabsorbierenden Eigenschaften perfekte Pizza-Ergebnisse liefern.

Wie funktioniert ein Pizzastein auf dem Gasgrill?

Wie funktioniert ein Pizzastein

Den Unterschied zwischen einer Pizza vom Gasgrill mit Pizzastein und einer Pizza aus herkömmlicher Zubereitung ohne Backstein merken Sie auf den ersten Biss.

Mit einem Pizzastein bekommen Sie auf dem Gasgrill dieselben, optimalen Bedingungen für eine knusprige und gleichzeitig saftige Pizza wie im Steinofen. Doch warum wird die Pizza im Gasgrill so kross, wenn sie auf einem Pizzastein erhitzt wird?

Darum wird die Pizza auf dem Pizzastein so knusprig:

Wärmespeicher

Der Pizzastein ist aus einem Naturstein mit hervorragenden Speichereigenschaften gefertigt. Der Stein nimmt die Temperatur auf, speichert sie und gibt sie gleichmäßig von unten wieder an den Teig ab. Dadurch wird der Teig von allen Seiten gegart.

Feuchtigkeits-Entzug

Wenn ein Teig nicht kross wird, liegt das an einer zu hohen Feuchtigkeit, die nicht entweichen kann. Bleibt der Teig zu lange auf dem Grill bzw. im Ofen, dann wird der Teig selbst zwar kross, aber auch der Belag ist ausgetrocknet.

Der Pizzastein entzieht dem Pizzateig Feuchtigkeit und macht ihn dadurch schön kross – der Belag bleibt trotzdem saftig, da er nicht zu lange der Hitze ausgeliefert wird.

Verkürzte Backzeit erhält Geschmacksaromen

Mit einem Pizzastein benötigt die Pizza nur noch 5 bis 7 Minuten Backzeit, statt 15 oder 20 Minuten. Dadurch können die Geschmacksaromen nicht so leicht verbrennen und der Belag bleibt frisch und saftig.

Pizzastein aus Schamott oder Cordierit kaufen?

Es ist die Gretchenfrage beim Kauf eines Pizzasteins:

Ist ein Produkt aus Schamott oder Cordierit die richtige Wahl?

Schamott ist ein vergleichsweise günstiges Material, das aus Aluminiumoxid und Tonerde hergestellt wird. Cordierit dagegen kommt in der Natur selbst als Edelstein vor. Beiden Materialien gemeinsam ist ihre hohe Wärmespeicherfähigkeit. Außerdem können beide Stoffe Feuchtigkeit gut aufnehmen.

Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass Cordierit im Vergleich zu Schamott nicht so leicht reißt oder bricht. Wer den Pizzastein aus Cordierit nicht nur für den Gasgrill verwenden möchte, kann ihn in der Regel auch in eine heiße Grillglut legen, ohne dass es zu Spannungsrissen oder Materialbruch kommt.

Ein Pizzastein aus Cordierit ist etwas teurer, dafür aber auch langlebiger und widerstandsfähiger.

Rund vs. Rechteckig: Wählen Sie die passende Form und Größe aus

Form und Größe Pizzastein

Damit die Pizza im Gasgrill am Ende auch gelingen kann, sollten Sie beim Kauf des Pizzasteins auf die richtige Form und Größe achten. Die wichtigsten Fakten dazu im Überblick.

Die richtige Pizzastein-Größe

Gasgrills gibt es in verschiedenen Größen. Insbesondere dann, wenn Sie einen sehr kleinen Gasgrill haben, sollte der Pizzastein vollständig auf die Grillfläche passen.

Ein Beispiel:

Ein Weber Grill für den Tisch hat z. B. eine Grillfläche mit 43 x 32 cm. Ein XXL Pizzastein für die Zubereitung einer Familienpizza ist dafür ungeeignet.

Vor dem Kauf des Steins sollten Sie also die Abmessungen ihres Gasgrills kennen. Entscheidend sind die Maße der Grillfläche.

Die richtige Form für den Pizzastein

Pizzasteine können Sie entweder rund oder rechteckig kaufen. Im Idealfall orientiert sich die Form des Pizzasteins an der Form des Gasgrills.

Für einen Kugelgrill eignet sich ein runder Pizzastein am besten, da er den Platz optimal für eine gleichmäßige Wärmeverteilung ausnutzen kann.

Welche Rolle spielt die Dicke des Pizzasteins?

Die Dicke des Pizzasteins ist immer dann entscheidend, wenn Sie häufig mehrere Pizzen hintereinander zubereiten wollen.

Je dicker der Stein, desto länger kann er die Wärme speichern. Für die Zubereitung von ein- oder zwei Pizzen reicht eine Dicke von 1 – 2 cm. Wenn die ganze Familie am Wochenende ihre Lieblingspizza machen möchte, sollte der Stein mindestens 3 cm dick sein.

Unser Tipp: Lieber einen dickeren Pizzastein kaufen

Beim Öffnen der Grillabdeckung geht in Sekundenschnelle sehr viel Wärme verloren. Wenn Sie nur mal schnell den Garzustand Ihrer Pizza prüfen wollen, sackt der Teig schnell in sich zusammen.

Mit einem besonders dicken Pizzastein passiert dies nicht, da er kurzfristig auch bei geöffnetem Deckel diese Hitze halten kann.

Wie benutzt man einen Pizzastein?

Pizzastein Anleitung

Bei der Verwendung eines Pizzasteins können Sie nicht viel falsch machen. Dennoch gilt es für den perfekten kulinarischen Genuss, einige Regeln zu beachten. Im Folgenden finden Sie eine kleine Anleitung zur optimalen Benutzung des Pizzasteins.

1. Schritt: Pizzastein vorheizen

Legen Sie den Pizzastein in den Gasgrill und schalten Sie diesen auf die höchste Stufe. Nach etwa 20 bis 30 Minuten hat er die richtige Temperatur.

Die genaue Zeit hängt von der Leistung des Grills und der Dicke des Steins ab. Die perfekten Bedingungen sind dann erreicht, wenn der Pizzastein 300 bis 350 °C hat – dies können Sie zum Beispiel mit einem Infrarot-Thermometer messen.

2. Schritt: Pizza auf den Stein legen

Die Vorheizzeit können Sie dazu nutzen, den Pizzateig zuzubereiten, ihn auszurollen und die Pizza zu belegen. Den weichen Teig bekommen Sie am besten mit einem speziellen Pizzaschieber auf den Pizzastein.

3. Schritt: Fertige Pizza entnehmen

Unter optimalen Bedingungen ist die Pizza nach 5 bis 7 Minuten fertig. Für die Entnahme verwenden Sie am besten ebenfalls einen Pizzaschieber.

Unser Tipp: Mindestabstand zum Grillrand beachten

Achten Sie beim Einsetzen des Pizzasteins auf einen Mindestabstand von 2 cm zu allen Seiten, damit es nicht zu einem Hitzestau kommt. Die Luftzirkulation ist wichtig, damit die Pizza gleichmäßig gegart wird.

So reinigen Sie Ihren Pizzastein richtig

Nach jeder Benutzung sollte der Pizzastein gründlich gereinigt werden.

Dazu lassen Sie ihn zunächst vollständig auskühlen. Der Naturstein sollte ausschließlich mit klarem, warmem Wasser gereinigt werden. Durch die poröse Struktur können Reinigungsmittel in den Stein eindringen und den Geschmack des Teiges verfälschen.

Verwenden Sie für die Pizzastein-Reinigung entweder ein weiches Tuch oder eine Kunststoffbürste. Sehr hartnäckige Ablagerungen entfernen Sie am besten vorsichtig mit einem Spachtel.

Übrigens: Verfärbungen des Steins sind unbedenklich und haben auch keine negativen Auswirkungen auf den Geschmack.

Pizzastein reinigen, ohne Hilfsmittel

Welches Zubehör gibt es für den Pizzastein?

Es kann sich für ein perfektes Ergebnis lohnen, einiges Zubehör zu kaufen. Empfehlenswert sind hier vor allem drei Produkte.

1. Pizzaschaufel

Den weichen Pizzateig auf einen 300 ° heißen Pizzastein zu bekommen, kann zu einer wahren Herausforderung werden – mit entsprechender Verbrennungsgefahr.

Insbesondere bei größeren Pizzen lohnt sich der Kauf einer Pizzaschaufel. Diese ist entweder aus Holz oder Metall mit einem langen Griff gefertigt und in runder oder rechteckiger Form erhältlich. Auch bei der Entnahme der heißen Pizza leistet die Schaufel mit ihrem langen Griff treue Dienste.

2. Pizzastein mit Griffen

Einige Hersteller statten ihre Pizzasteine mit Griffen an den Seite aus, die nicht wärmeleitend sind. Dadurch kann die Pizza samt Stein bequem entnommen werden – eine Alternative zur Pizzaschaufel.

3. Pizzaschneider

Ob kleine oder große Stücken, runde Pizza oder eckiger Flammkuchen: Mit dem rollbaren Pizzaschneider können Sie den krossen Teig innerhalb weniger Sekunden in die gewünschten Stücke zerteilen.

5 Tipps für das Backen mit dem Pizzastein

Tipps Pizzastein

Der Einsatz eines Pizzasteins lohnt sich für jeden Menschen, der Pizza liebt und dafür nicht immer zum Italiener fahren möchte. Eine originale Qualität wie aus dem Steinofen erreichen Sie garantiert mit den nachfolgenden Tipps.

1. Streuen Sie Mehl auf die Pizzaschaufel, bevor Sie den rohen Pizzateig auf den Stein legen. Dadurch rutscht er besser von der Schaufel und bleibt nicht kleben.
2. Die Garzeit immer im Blick behalten. Eine Pizza auf dem Pizzastein benötigt nur sehr wenig Zeit.
3. Auf dem Pizzastein gelingen Ihnen auch andere Backwaren wie Brote, Kuchen oder leckere Desserts.
4. Pizza immer direkt (ohne Backpapier) auf den Pizzastein legen.
5. Die fertige Pizza sofort vom Pizzastein nehmen. Schon eine Minute länger im Kontakt mit der Hitze kann der Teig zu kross werden.

FAQ

1. Wie lange dauert eine Pizza auf dem Gasgrill?

Durch die hohen Temperaturen auf dem Stein verkürzt sich die Garzeit des Pizzabodens. Je nach Leistung des Grills ist die Pizza vom Gasgrill nach ca. 5 bis 7 Minuten fertig.

2. Wie viel Grad braucht die Pizza im Gasgrill?

Der Pizzastein sollte auf ca. 350 Grad durchgewärmt sein für ein optimales Ergebnis. Der Gasgrill selbst sollte mindestens 300 °C, besser aber 360 bis 420 °C erreichen können.

3. Warum klebt die Pizza auf dem Pizzastein?

Wenn sich die Pizza nach Ende der Garzeit nicht vom Stein lösen lässt, war dieser unter Umständen nicht ausreichend vorgewärmt. Verlängern Sie beim nächsten Mal am besten die Vorheizzeit. Sollte der Teig zu feucht gewesen sein, experimentieren Sie mit anderen Rezepten.

4. Kann man Backpapier auf den Pizzastein legen?

Der Pizzastein ist so gefertigt, dass der Teig ohne weitere Hilfsmittel darauf garen kann. Backpapier auf dem Stein unterbricht die Wärmeübertragung. Wird der Teig direkt auf den heißen Stein gelegt, bildet er sofort eine Kruste und lässt sich leicht ablösen. Dieses Ergebnis erzielen Sie mit Backpapier nicht bzw. nur in abgeschwächter Form.

Ein Tipp: Backpapier können Sie als Hilfsmittel auf den Pizzaschieber legen, damit der Teig besser auf den Stein gleiten kann.

5. Kann man eine Pizza auf dem Gasgrill auch ohne Pizzastein zubereiten?

Es ist nicht empfehlenswert, Pizza ohne Pizzastein auf dem Gasgrill zuzubereiten. Der weiche, rohe Teig dürfte nur schlecht auf dem Rost in Form bleiben und rutsche oft direkt in die Glut, wo er verbrennt. Außerdem dürfte der Reinigungsaufwand im Anschluss entsprechend hoch sein.

6. Wird der Pizzastein auf dem Gasgrill direkt oder indirekt beheizt?

Wenn der Stein direkt unter der Hitzequelle beheizt wird, kann er schnell zu heiß werden und den Teig samt Belag verbrennen. Der Stein sollte daher am besten indirekt beheizt werden.

Bei einem Gasgrill mit drei Brennöffnungen wird der Stein über der mittleren Öffnung platziert und mit den anderen beiden Öffnungen beheizt.

Bei einem Gasgrill mit zwei Brennöffnungen wird der Pizzastein über einer Öffnung platziert und mit der anderen beheizt. Der Deckel des Gasgrills sollte während des Garvorgangs immer geschlossen sein.

7. Welche Hersteller sind beliebt?

Viele Hersteller haben mittlerweile empfehlenswertes Zubehör für den heimischen Gasgrill entwickelt. Besonders beliebte Hersteller von Pizzasteinen sind Weber, Lotus oder Outdoorchef.

Es lohnt sich, etwas mehr Geld für eine höhere Qualität zu investieren, denn ein guter Pizzastein bleibt Ihnen über viele Jahre erhalten.

Fotos: urban_light / depositphotos.com

Thomas Grunewald

Thomas Grunewald

Thomas ist ein begeisterter Grill-Fan, der mehrere Grills besitzt und am liebsten mit einem Gasgrill grillt. Seit Dezember 2019 schreibt er für unser Portal und teilt seine Leidenschaft und Erfahrungen mit der Community.